
u/lisha_undercxver

brauch mal eure erfahrungen / rat zu emotionen, casual sex & pärchen-dynamiken (bin leicht überfordert 😭)
hallöchen 🫶🏻
ich muss mir das gerade einfach mal von der seele schreiben und hoffe auf ein paar ehrliche erfahrungen oder perspektiven von leuten, die in der szene schon länger unterwegs sind.
hinweis: text mit Ki strukturiert, weil ich gerade emotional nicht so gut einen faden halten kann
kurz zu meiner ausgangslage: ich habe in dem bereich (swinging / dreier / etc. erfahrungen) noch extrem wenig bis gar keine praxiserfahrung. bzw. auch allgemein bzgl. sexuellem ausleben. ich habe aber voll lust mich auszuprobieren, neue dinge zu wagen und sexuelle erfahrungen zu sammeln. auch auf hookup ebene. gleichzeitig denke ich schon länger, dass ich mich vielleicht auch im poly-spektrum sehe, weil ich eher wenig eifersucht verspüre, als auch mir vorstellen kann für mehrere personen romantische gefühle zu empfinden
was passiert ist: ich schreibe seit ca. einer woche mit einem pärchen. wir haben uns menschlich echt gut verstanden, viel über alltagskram geschrieben, es war flirty, lustig, emotional und natürlich auch durchaus hot. wir wollten uns jetzt demnächst für ein wochenende in einer anderen stadt treffen und eine unterkunft buchen. der zusammenhang des kennenlernens war, dass die beiden eigentlich eine monogame dom-sub beziehung haben, sie aber kaum, bzw. keine wirklichen erfahrungen mit frauen hat, und das gerne ausprobieren wollen würde. ggf. würde dann nachdem das vllt gut klappt er auch noch dazustoßen. (also ein relativ standard szenario hier ig)
wir hatten dann heute für in paar wochen eine unterkunft rausgesucht, woraufhin mir er einen screen geschickt hat von der nachricht, und nebenbei noch erwähnt dass sie noch eine nacht länger bleiben als ich (also eine nacht danach nur für sich als pärchen). da kam bei mir direkt das gefühl hoch, dass ich irgendwie nur so ein "beiwerk" oder mittel zum zweck bin, das man danach einfach wieder ausblendet. (natürlich sehen sie das nicht grundsätzlich so..) allerdings haben wir halt wirklich jetzt tagelang geschrieben, auch eben nicht nur über sexuelles, sondern auch über alltagssachen, ich bin einfach.. gefühlt etwas emotional invested, und die beiden sind mir.. irgendwie gefühlsmäßig wichtig. deswegen fühlt es sich halt irgendwie.. komisch an, dass wir ein treffen "für uns drei" planen, aber.. die beiden das dann noch für sich nutzen. ich weiß, natürlich ist das irgendwo valid, sie sind halt zusammen aber.. es fühlt sich an wie eine tür die sagt "bis hier hin, und nicht weiter"
sie hat mir dann später recht sachlich geantwortet und gemeint, dass es für sie auf emotionaler/sexueller ebene primär ein ausprobieren ist, um erfahrungen zu sammeln, keine poly-beziehung und kein tiefes ding. (das wusste ich grundsätzlich, damit hab ich auch kein problem direkt) und dass ich es mir überlegen kann, ob ich trotzdem lust darauf habe, sie mir aber nicht böse sind wenn nicht.
einerseits schätze ich die ehrlichkeit total. andererseits sitze ich hier und mein kopf rotiert komplett, musste deswegen auch weinen😭
ich kann mir reine, spontane hookups eigentlich voll vorstellen. so nach dem motto: "hey du bist hot, vibecheck passt, lass treffen und spaß haben". das wäre völlig fine für mich. (denke ich, in der theorie, idk was mein kopf dann wirklich machen würde
aber mein problem bei der sache ist: wenn man tagelang oder wochenlang intensiv schreibt, sich auf freundschaftlicher ebene gut versteht und so viel alltag teilt... dann bin ich ab einem gewissen punkt emotional invested und will automatisch mehr. nicht direkt hochzeit oder beziehung, aber halt.. wertschätzung und das gefühl, dass man als person gewollt ist (das geben mir die beiden durchaus, nicht falsch verstehen. aber ich merke halt dennoch ab und zu immer wieder, dass ich.. naja "nicht auf einer ebene bin"? eigentlich ja logisch, aber irgendwie komm ich weniger damit klar, als ich dachte
bin ich da unnormal oder einfach "falsch" für solche casual / swinger erfahrungen? wie geht ihr damit um, wenn ihr casual sex habt? schaltet ihr eure emotionen komplett ab oder braucht ihr auch diesen warmen, wertschätzenden vibe? bzw. wie schaltet man gefühle ab?
wie trennt man bei sowas emotionen von der sache, ohne dass es sich direkt komplett kalt und herzlos anfühlt? geht das überhaupt?
wie verhindere ich mich zu verlieben, wenn es mit einer person "zu gut matcht"?
wie würdet ihr an meiner stelle jetzt weitermachen? würdet ihr sagen "ch nehme die erfahrung einfach mit und hab spaß, und ich mag die beiden ja auch" oder würdet ihr es absagen, weil mein bauchgefühl wegen meinem overthinking jetzt schon einen knacks weg hat? bzw. weil ich angst hab, nach dem wochenende mich einsam zu fühlen..
danke schon mal fürs lesen, bin für jeden gedanken dankbar <3
wäre es möglich, dass man einem paar beim sex wirklich erstmal *nur* zuschauen möchte, oder erzeuge ich damit automatisch erwartungen, dass ich doch "mehr" mitmache?
hey hey <3
ich hab bisher kaum sexuelle erfahrungen gemacht, weil ich bis vor 1,5 jahre deutlich anders eingestellt war, was sexuelle dinge angeht
da mein kopf mir aber ziemlich *druck* macht, wenn ich mich jetzt bspw. auf joyclub anmelden würde, und mich dann mit einer person oder einem paar treffe für sex etc., einfach weil die person(en) dann halt vermutlich schon deutlich mehr erfahrung als ich hätten, wäre es mir irgendwie erstmal lieber, dass ich sozusagen anderen beim sex nur zuschaue
einerseits finde ich das allgemein hot, andererseits würde ich mich so vllt nach paar mal treffen "sicherer" und selbstbewusster fühlen, weil ich einfach sozusagen schon mehr theoretische erfahrungen hab.
ich mach mir nur bisschen gedanken, ob ich mit so einem post bspw. nicht zu viele erwartungen erzeuge. weil mir wäre es dann eher unangenehm, wenn das paar dann bspw. zwischendrin doch "erwartet" dass ich mitmache, obwohl mir die situation in dem moment erstmal reicht
ich würds halt dann wahrscheinlich trotzdem machen, einfach wegen schlechtem gewissen, aber genau deswegen will ich halt, dass es eigentlich vorher kommuniziert ist
glaubt ihr das würde funktionieren, oder fänden das dann die meisten doch eher "komisch"
danke im voraus <3
achso und ich brauch jetzt keine dm's deswegen :) <3 WENN ich daran interesse hab, bzw. mich dazu entscheide, würde ich einen extra post machen. also bitte nicht sinnlos anschreiben, danke ^^
frage
hab gerade auf tiktok gesehen, dass es bzgl. therme erdingen so ist, dass da viel mehr personen miteinander rummachen & halt sex haben, als man von außen so mitbekommt
gibt da anscheinend auch eine (liebesgrotte)?
hab zumindest als ich so mit 15 dort war, nichts davon gesehen😭
ich frag mich jetzt einserseits in welcher weise das stimmt, wie das so genau abläuft, UND, ob es blöd kommt, wenn man da alleine wäre & „zuschaut“?
also in dem tiktok wurde halt aus spaß der begriff swingerclub für die therme verwendet, was halt obviously überspitzt ist, aber ich frag mich dennoch wie „ähnlich das ist“?
dankee
reupload: between stations and her lips (wlw oneshot) (lesbisch)
—reupload, da mein alter account nicht mehr existiert—
Ich stieg um kurz nach 22:20 Uhr in den Nachtzug von München nach Leipzig ein, die Träger von meinem Rucksack hingen schwer auf meinen Schultern und ich fühlte mich todmüde vom ganzen Tag. Meine beste Freundin feierte heute Geburtstag, und da wir leider weit auseinander fahren, musste ich für das Treffen heute früh 5 Stunden nach München fahren. Gelohnt hat es sich aber definitiv, wir haben Partyspiele gespielt, es gab leckere Torte & ich konnte ihr mein ausgeklügeltes Geschenk überreichen, über das sie sich tierisch freute.
Die Rückfahrt sollte nun tatsächlich sechs Stunden dauern, da der Nachtzug etwas langsamer fährt als der ICE, der Früh fuhr. Ankunft war also irgendwann gegen vier morgens angesetzt. Obviously reservierte ich mir extra einen Fensterplatz in der letzten Reihe des Wagens, in der Hoffnung, dass sich niemand neben mich säße. Ich wollte einfach nur noch schlafen, Musik mit meinen Kopfhörern hören, welche mit lauter lgbtq-Stickern beklebt waren, und die Welt um mich ausblenden.
Aber natürlich war der Zug voll.. Ich ging nervös in Richtung meines reservierten Platzes, aber als ich jenen fand, saß da schon jemand.. - „typisch“, dachte ich mir. Die Person war ein Anfang 20-jähriges Mädchen, lässig zurückgelehnt, ihre Kapuze halb im Gesicht, und ein Bein auf dem Sitz gegenüber. Ihr Gesicht verzierten dunkle Locken, welche unter der Kapuze des dunkelgrauen Hoodies rausfielen. Dazu trug sie noch eine zerrissene Jeans & Nike-Sneaker, sowie auf ihrem Gesicht diese Art von Lächeln, die vermittelte „mir ist alles egal“.
Da sie auf dem Platz saß, welcher an der Seite des Ganges war, musste ich auch noch fragen, ob ich mich setzen kann, bzw. sie mich bitte vorbeilässt.. Genau das, was ich mit der Reservierung eigentlich zu vermeiden hoffte.
„Darf ich mich dort hinsetzen, hab den Platz neben dir reserviert?“ Fragte ich leise.
Sie schaute zu mir hoch, musterte mich kurz von oben nach unten, sah mir tief mit ihren dunkelbraunen, funkelnden Augen in meine, und triste schief. „Ja, keine Angst, ich beiß nicht.“ Ihre Stimme war leicht rau, etwas tief, was mir irgendwie gleichzeitig ein wohliges Gefühl bereitete, aber mich auch etwas nervös machte.. Sie war.. so ziemlich alles, was ich an einer Frau attraktiv finde, und ich würde jetzt sechs Stunden neben ihr sitzen? Wie soll ich das aushalten, ohne bei jedem kurzen neugierigen Blick meinerseits anschließend rot zu werden. Dass ich allerdings schauen *musste*, wusste ich irgendwie.. Sie gab so eine interessante Energie ab, ohne das absichtlich aussehen zu lassen.
Jedenfalls nickte ich kurz, schob meinen Rucksack noch ins Gepäckfach, und setzte mich auf meinen Fensterplatz, nachdem sie extra kurz aufstand.
Meine scheinbar nun errungene „Sitznachbarin“ drehte ihren Kopf leicht lächelnd zu mir und öffnete ihre Lippen. „Fiona“ sagte sie, extrovertiert wie ich es noch nie gesehen hab, nichtmal vorstellen konnte ich mir sowas. Wer fängt denn im Zug mit einer random Person ein Gespräch an? Naja aber.. i mean, in meinen Kopf schlich sich gleichzeitig der Gedanke, dass das vielleicht ja auch positiver enden könnte, als meine Gedanken beim Einsteigen in den Zug, zudem war ich zwar müde, aber die 6 Stunden Zugfahrt würden wohl trotz „ab und zu - Schlafen“ ziemlich langweilig werden. Vielleicht war das ja meine Rettung, in zweierlei Hinsicht..
„Alisha, aber du kannst mich gerne Lisha nennen wenn du möchtest“
„Hmm, schöner Name, Lish“ entgegnete sie, woraufhin sich meine Wangen leicht rosa färbten. „Äh.. danke, geb ich so zurück“
Was war das denn?? Wir haben drei Sätze gewechselt, und sie denkt sich einen Spitznamen für mich aus? Damn, das kann ja was werden., dachte ich.
Der Zug fuhr los, die Lichter der Stadt zogen vorbei und formten sich durch die Scheiben in längliche, leuchtende Streifen. Anschließend wurden sie weniger, und verschwanden in der Dunkelheit, da sich der Zug aus der Stadt bewegte.
Mir tat mein Kopf weh & ich war genervt von dem Gedanken daran, am morgigen Tag wieder nach Jobs schauen zu müssen. Um von meinem Wirrwarr an Stress wegzukommen, lehnte ich meinen Kopf ans Fenster und versuchte zu schlafen, was nicht besonders erfolgreich war, da ich immer wieder Fionas Blicke auf mir spürte. Fühlte sich.. irgendwie wie meine an, nicht aufdringlich, aber VIEL ZU neugierig. Nach zwanzig Minuten brach das gelockte Mädchen das Schweigen zwischen uns.
„Du siehst aus, als würdest du am liebsten aus dem Zug springen“, grinste sie in ihren Satz herein. „Lange Fahrt?“ Fragte sie, jetzt fast schon besorgt, aber kann natürlich auch sein, mein idealisierendes Herz spielt mir mal wieder einen Streich.
Ich drehte mich zu ihr. Fionas Kapuze war heruntergezogen, ihre dunklen Locken fielen ihr weiterhin in ihr.. schönes Gesicht. Sie kaute lässig auf einem Kaugummi und schaute mich ruhig, aber direkt an, ohne zu blinzeln. „Sechs Stunden, antwortete ich, in Gedanken versunken. „Wieder nach Hause, war bei meiner Bestie zum Geburtstag. Hab allerdings null Bock nach Hause zu fahren tbh, hasse alles aktuell.“
Sie lachte leise. „Ah Geburtstag, aber ich geh mal davon aus, wenn du nicht wieder nach Hause willst, war er schön?“
„Also äh.. ja eigentlich schon, ziemlich, aber gibt noch mehr Gründe.., ist aber jetzt nicht so wichtig“ sprach ich offensichtlich etwas traurig. Sie respektierte aber Gott sei Dank meinen Wunsch, und hakte nicht weiter nach, sondern zog ein kleines Fläschchen aus ihrer Tasche, schraubte es auf und nahm einen Schluck. Plötzlich hielt sie es mir vor meine Nase. „Willst du? Ist nur Tee mit Honig, vergifte dich nicht, pinky promise“
Ich zögerte einen Moment, aber griff dann nach der Flasche und nahm einen Schluck. Der Tee war warm und süß, tat gut nach dem langen Tag ohne Schlaf. Ich gab ihn zurück, und sie grinste. „Braves Mädchen“, sprang aus ihrem Mund, und mir wurde von der einen auf die andere Sekunde viel zu heiß am Kopf. Wir haben erst drei Sätze gesprochen, und jetzt schon sowas?.. Mit welcher Geschwindigkeit geht das dann bitte weiter??
Sie wechselte schnell das Thema, da sie anscheinend merkte, dass mein Kopf das absolut nicht erwartete.
Fiona erzählte dass sie auch aus Leipzig kam, und dort Kunst studierte & nebenbei in einem Café jobbte. Sie meinte, sie „mache & mag generell eher Dinge ohne Regeln“ - Ja.. das strahlte sie auch SEHR GUT aus mit ihrer Mimik und ihrem gesamten Dasein.
Nachdem Fiona etwas von sich erzählt hatte, war ich nun dran. Ich schüttete sie mit oversharing zu, dass ich aktuell Psychologie studiere, alleine wohne, vor kurzem umgezogen bin, es sich irgendwie noch etwas leer anfühlt, ich nicht weiß ob das Studium das richtige ist, ich am liebsten lieber einfach leben würde, ohne an irgendwas zu denken, was ich „machen muss“.
„Wie kindisch das klingt“, dachte ich. Aber als ich in ihr traumhaftes Gesicht sah, erkannte ich, dass sie genau checkte, was ich meinte.
Fiona schaute mich leicht amüsiert an und entgegnete selbstbewusst „Tja, dafür braucht man eben Selbstbewusstsein. Wenn du willst können wir das ja üben? I mean, hier im Zug kannst du jetzt sowieso nichts „sinnvolles für deine Zukunft“ machen, also warum nicht die 5 Stunden einfach mal fallen lassen?“
Meine Mimik verwandelte sich in Neugier und Verwunderung. „Wie meinst du das, also was schlägst du vor, damit ich während der Zufahrt jetzt leben kann“, lachte ich, ohne zu wissen, was sie sich vorstellte.
Auf einmal sah ich in ihren braunen Augen ein böses Blitzen, was ich nicht direkt zuordnen konnte. „Ich denk mir was aus, gib mir kurz bisschen“ sagte sie, wobei es für meine Intuition nicht so klang, als hätte sie nicht bereits eine Idee im Kopf. Wieso schlägt sie es nicht einfach vor, ich will es doch wissen, vielleicht fände ich es toll?
Doch es schien vorerst ihr Rätsel blieben zu müssen.
Wir redeten also die nächste Stunde über die verschiedensten Sachen, Filme, was wir gerne Essen, Beziehungen, fanden heraus dass wir beide bi sind, woraufhin sie irgendwie ungewöhnlich glücklich wirkte.
Es kehrte erstmal wieder kurz Stille ein, in der ich meinen Blick somehow nicht mehr von ihr nehmen konnte. Sie war so.. anders, als meine gesamte Lebensvorstellung irgendwie. Und irgendwas in mir fand das toll, zu toll. Sie lachte viel, streckte sich, legte immer noch ihr Bein lässig über den Sitz, als gehöre der ganze Wagon ihr. Meine Augen wanderten über die Tätowierungen an ihrem Handgelenk, zu dem Ring, welcher Fionas Unterlippe umrundete, und anschließend noch etwas höher, nur um zu merken, dass die Art, wie Fiona mich ansah, als würde sie genau wissen, was in meinem Kopf abging.
Ich fühlte mich etwas erwischt, starrte schnell aus dem Fenster und tat so, als wäre nichts gwesen, aber ich hörte Fionas leises Kichern, als wäre diese Frau in meinem Kopf. Gleichzeitig spürte ich auch immer und immer wieder ihre Blicke auf meinem Körper..
Nach einer weiteren Stunde wurde der Wagon noch ruhiger, da die meisten bereits schliefen. Nur das leise Summen des Zuges und ab und zu ein Schnarchen weiter vorn. Fiona rutschte auf Einmal ein bisschen näher, sodass sich unsere Schultern berührten.
„Mir ist langweilig“ sagte sie ganz spontan, auch wenn es mich in der Situation nicht überraschte. Sie drehte ihren Kopf zu mir, ihre Locken wippten leicht mit, und schaute mir tief in meine grünen Augen. Meine waren nervös, und wussten nicht so ganz, wohin sie sich bewegen sollten, aber Fionas dunkle Augen waren so ruhig und gleichzeitig bestimmt. „Hast du Lust zu Küssen?“
Ich erstarrte. Mein Herz schlug sofort schneller, es pochte innerhalb von einer Sekunde direkt so stark, dass ich das Gefühl bekam, es würde mir gleich aus der Brust springen.
Ich fing an nervös zu lachen, meine körperlichen Reaktionen zu überspielen, und dachte ich hätte mich verhört. „Was?“
Fiona grinste nur leicht, kein bisschen Verlegen. „Mir ist langweilig, und du sahst die letzten zwei Stunden nicht so aus, als hättest du nicht auch wenigstens kurz darüber nachgedacht. Also.. hast du Lust dass wir uns küssen?“
Ich spürte, wie meine Wangen und einfach alles an meinem Körper heiß wurde. Ich blickte sie sprachlos an, wie sie einfach nur dort saß, total entspannt, als hätte sie gerade gefragt, ob wir einen Mate zusammen trinken wollen. Keine Scham, nichts sagt sie indirekt, nur diese lässige, dominante Art, als wäre es das normalste der Welt solche Fragen einer Person zu stellen, die man seit zwei Stunden kennt.
Ich schluckte. „Also eh.. ich.. meinst du das ernst? Hier im Zug, und obwohl wir uns nicht wirklich kennen?.. Ich.. hab sowas noch nicht annähernd in der Form gemacht.“ Sie lachte wieder einfach nur leise. „Dann wird’s Zeit.“ Sie rutschte noch ein Stück näher, legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel, ohne mich zu fragen, aber ihr Blick & das Gefühl in ihrer Hand vermittelte trotzdem, dass sie sofort aufhören würde, wenn ich nicht möchte. „Wenn du nein sagst, ist das auch okay, dann reden wir über deinen nervigen Erzeuger, oder du erzählst mir von deinem Studium, aber wenn du ja sagst... dann küss ich dich jetzt.“
Ich wandte meinen Augen nicht von ihren, meine Wangen glühten und mein Herz raste nur noch. Ich dachte an meine Familie, an mein Studium, an die Regeln & wie alles geplant funktionieren musste in meiner Zukunft. Und dann dachte sich eine Stimme in meinem Kopf: „fuck it.“
Ich nickte kaum merklich.
Fiona huschte erneut ein Lächeln über ihre weichen Lippen, welches ausstrahlte „Ich weiß genau, was in dir vorgeht“. Sie beugte sich langsam vor, ihre eine Hand immer noch auf meinem Oberschenkel, die andere ging zu meinem Kinn und hob dieses leicht. Dann traf es mich, wie ein Feuerwerk. Ihre Lippen trafen sanft auf meine, fühlten sich so warm an wie mein ganzer Körper, der Ring in ihrer Unterlippe war jedoch kalt. Sie setzte nochmal an, mit noch etwas mehr Gefühl und Intensität, biss leicht auf meine Oberlippe, woraufhin ich leise aufkeuchte. Sie zog sich ein Stück zurück und schaute mir gespannt in die Augen. „Noch mal?“
Ich nickte, deutlicher als gerade eben noch.
Das Mädchen neben mir näherte sich erneut meinen Lippen, welche eindeutig mehr wollten. Dieses mal traf mich ihr Kuss gieriger, sie küsste langsamer, aber hörte nicht mehr auf, ihre Lippen drückten sich immer wieder an meine, Fiona begann ihre Hand auf meinem Oberschenkel mit jedem weiteren intensiven Kuss höher zu bewegen und drückte leicht zu. Ich konnte nicht anders als leise in den soeben erfahrenen Kuss zu stöhnen, und meine Hände krallten sich fast automatisch in ihren Hoodie. Wieder berührten sich unserer Lippen, Fiona biss mir diesmal leicht auf meine untere, und ich begann mich mit meiner Zunge leicht zwischen ihre Lippen vorzutasten. Warum bekam ich das Gefühl, dass diese Frau, welche vorhin noch so unverletzlich wirkte, sich von MEINEN Küssen jetzt doch irgendwie fallen ließ. Fiona tat mir die Bewegungen mit meiner Zunge gleich, und brachte ihre mit in unser heimliches Spiel, während alle um uns schliefen. Das war ganz sicher keine „Langeweile“ mehr. Nein, sie wollte das, und ich wollte es mindestens genauso sehr. Der Zug fuhr weiter durch die Nacht, und wir wurden immer mutiger. Ich küsste Fiona intensiv, ließ meine Zunge mit ihrer kämpfen, während wir unsere heißen Lippen immer wieder gegen- & aufeinander pressten, und unsere Atmung ebenfalls immer weniger zu kontrollieren war. Sie schmeckte nach Tee und Kaugummi, roch nach etwas Zitrus und dazu etwas herb. Fiona zog mich nun plötzlich noch näher, bis ich halb auf ihrem Schoß saß. Ihre Hände wanderten unter mein Shirt, streichelte über meine nackte Haut am Rücken & ich zitterte bereits leicht.
Fiona flüsterte in einen Kuss hinein: „Du küsst verdammt gut für jemanden, der das noch nie gemacht hat.“ Ich lachte atemlos. „Halt die Klappe.“
Sie grinste nur und küsste mich wieder, noch fordernder, meine Lippen pochten bereits und zwischen meinen beinen begann es leicht zu kribbeln. Ihre Hände schoben sich nun von meiner Taille unter mein Shirt, strichen über meinen Bauch, immer höher, bis sie die Unterseite meiner Brüste erreichten. Ich keuchte erneut auf, ohne daran zu denken was noch um mich herum passierte, und drückte mich gegen sie, woraufhin Fiona nun mit ihren schwarzen kurzen Nägeln über meine leicht dunklen Nippel strich. Ich stöhnte wieder in unsere Zungenküsse hinein, was sie ebenfalls nicht verhindern konnte.
Der Zug ratterte weiter, draußen war alles dunkel, und drinnen, in der letzten Reihe, saß ich, ein Mädchen, mit einem anderen & wir machten rum, als gäbe es kein Morgen. So kenn ich mich doch garnicht..
Wir merkten beide, dass wir eine kurze Pause benötigten, also zog Fiona ihre feuchte Zunge langsam aus meinem Mund, in dem ich sie nach der ersten Sekunde vermisste. Ich saß mittlerweile komplett auf ihrem Schoß, mein Herz schlug so laut und doll, dass ich mir sicher war, Fiona müsste es hören. Ihre Lippen waren noch warm vom küssen, ihre Atemzüge gingen schnell und flach.
Ihre Augen sahen mich an, total süchtig, ihre Hände war noch unter meinem Shirt und strichen langsam über die weiche Haut meines Bauchs, kreisten über meinen Bauchnabel, und es fühlte sich an, als hätten wir alle Zeit der Welt. „Du zitterst Lisha“ flüsterte Fiona, rau und leise. *Gott, wie sie meinen Namen ausspricht, hilfe*
„Ist dir kalt, oder bist du nervös?“ Ich schluckte. „Ähm, beides.“, musste aber nach der Antwort direkt danach leicht lächeln. Irgendwie war das alles so surreal..
Fiona lachte ebenfalls, fast lautlos und zog mich erneut noch näher an sich heran, bis sich unsere Stirnen berührten. „Gut, nervös ist positiv, bedeutet nur dass es sich besonders anfühlt (oh ja, das tat es), und wenn dir kalt ist, weiß ich, was wir ändern müssen, damit dir wieder warm wird.“ sagte sie mit frechem Unterton.
Sie bewegte ihr Gesicht nur leicht nach vorne und drückte ihre warmen Lippen wieder auf meine, noch etwas langsamer, als wolle sie jeden Millimeter von mir auskosten. Ihre Zunge streifte erneut meine, spielte mit ihr, zog sich zurück, kam wieder. Ich stöhnte erneut leise in den Kuss, meine Hand krallen in Fionas Hoodie. Fionas eine Hand glitt unter meinem Shirt wieder höher, diesmal aber weniger vorsichtig, schob mein Shirt langsam nach oben, bis ihre Hand komplett auf meiner linken Brust lag & diese dann ebenfalls leicht drückte. Ich keuchte lauter auf, das kribbeln zwischen meinen Beinen wurde stärker, und ich spürte wie ich zwischen meinen anderen Lippen nasser wurde.. Nun begann sie mit Daumen und Zeigefinger meinen Nippel zu greifen, und zog leicht daran, während sie weiter mit ihrer Zunge meine Lippen und meine Zunge erkundete. Ich stöhnte auf und zog meine Zunge kurz zurück aus ihrem Mund, hielt inne. „Fiona ähm.. hier? also.. ah.. willst du.. wirklich hier im Zug noch weiter gehen?..“
Dieses Mädchen grinste jedoch nur, biss auf ihre Unterlippe mit dem Piercing und zog diese leicht zurück mit ihren Zähnen. „Hier im Zug, ja. Die schlafen doch sowieso alle, niemand schaut, und selbst wenn doch..“ sie zuckte mit den Schultern, „ist mir das egal.“
Anstatt auf eine Antwort zu warten, griff sie mich kurzerhand an meiner Taille und zog sich wieder an sich heran, und schob anschließend mein Shirt ganz hoch, sodass ich nun komplett entblößt im Zug auf meinem Sitz.. nein, auf Fiona saß. Fiona beugte sich vor und küsste meine weiche Haut auf meinem Bauch, und überzog meinen Oberkörper mit intensiven Küssen, kam wieder an meinen Brüsten an, aber diesmal nutzte sie, dass es nicht nur ihre Finger waren, und sog langsam mit ihren Lippen an meinen Nippeln, erst am linken, dann am rechten, schloss sich komplett drum, während sie mit ihren Händen meine Taille umfasste und mit ihren Fingern leicht hinten unter meine Jeans glitt. Ich biss mir auf die Lippe, um nicht zu laut zu werden, drückte meinen Rücken durch, meine Hände fuhren in Fionas schwarze Locken und hielten sich fest. „Fuck…“ hauchte ich in die Stille des Wagons hinein.
Sie ließ meinen Nippel leicht los, nachdem sie nochmal leicht darauf biss, und schaute mit dunklen Augen hoch, während sie mit ihren Fingern von meinem Po vor wanderte, unter meinen Bauchnabel zu meinem Reisverschluss, welchen sie anschließend langsam runterzog. „Sag mir, wenn’s dir zu viel wird, aber ich hab das Gefühl, du willst genau das hier.“
Ich nickte atemlos. Ich wollte es, ich wollte es so sehr, dass es quasi wehtat.
Fiona zog nun mein Shirt wieder etwas runter, damit es nicht zu offensichtlich wurde für andere, aber nur soweit, dass sie mit ihrer einen Hand weiterhin meine Nippel drehen und meine Brüste kneten konnte, Mit der anderen Hand zog sie den Reißverschluss meiner Jeans nun ganz nach unten, und öffnete den Knopf darüber. Ich hielt meinen Atem an. Fiona sah mir direkt in die Augen, während sie meine Jeans öffnete und nun leicht runterzog.
„Entspann dich Baby, stell dir vor wir sind alleine“, flüsterte sie.
Ihre Hand schob sich in meine Hose, über meinen Slip, bei dem sie sofort spürte, wie nass ich bereits durch das alles hier war.
Fiona grinste zufrieden. „So brav.. schon ganz feucht für mich“ kicherte sie leicht.
Ich vergrub mein Gesicht in Fionas Hals, schämte mich irgendwie, aber meine Lust war dennoch bei Weitem stärker. Ihre Finger strichen über den Stoff meines schwarzen Slips, drückten leicht gegen meine Klit und kreisten über diese durch den Stoff. Ich wimmerte leise, meine Hüften zuckten unwillkürlich.
Sie küsste meinen Hals, saugte leicht an der Haut, während die Finger über meinem Slip weiterarbeiteten & ich gefühlt auslief.
„Du bist so empfindlich“, murmelte sie gegen meinen Hals. „Das gefällt mir“ grinste sie anschließend. Gierig drückte sie jetzt noch stärker mit Mittel- und Ringfinger gegen meine Klitoris durch den Stoff meines nassen Slips, woraufhin ich in ihre Schulter biss, um nicht zu laut zu sein, was sie wiederum etwas unkontrolliert aufkreischen ließ.
Der Zug fuhr durch eine Kurve, das Schaukeln machte alles irgendwie noch intensiver, als es sowieso bereits war. Fiona schob nun den Slip zur Seite, ihre Finger glitten direkt über meine Nasse Klit, dann umkreisten sie meinen Eingang und massierten meine Lippen von oben nach unten, und wieder zurück, dann bewegten sie sich wieder kreisförmig darum, drückten sie nun leicht auseinander.
„Darf ich?“ fragte Fiona gefühlvoll. Ich nickte hektisch. „Ja.., bitte..“
Fiona schob einen Finger langsam in mich hinein, dann sofort einen zweiten. Ich konnte nicht anders als aufzukeuchen, weswegen sie mit ihrer anderen Hand, welche die ganze Zeit noch an meinen Nippeln spielte, nun schnell auf meinen Mund drückte.
Meine Hüften bewegten sich nun von allein synchron gegen Fionas Hand, immer wieder ihre beiden Finger in mich eindringend, dabei fing sie jetzt zusätzlich auch noch an, mit ihrem Daumen über meine Klit zu kreisen.. Ich zitterte am ganzen Körper, meine Atemzüge wurden immer kürzer und verzweifelter. Was machte dieses Mädchen mit mir??
„Fiona.. ich.. mach weiter bitte, ich komm gleich..“ flüsterte ich, wie als wäre ich weggetreten, aber auch gleichzeitig so horny..
Sie grinste wieder auf ihre eigene Art, küsste mich doll und flüsterte gegen meine Lippen: „Dann komm für mich Lisha, hier im Zug.“
Ihre Hände veränderten nichts, sie fickte mich immer weiter mit ihren Fingern, massierte meine Klit, strich ab und zu wieder von außen über meine Lippen & zog diese auseinander, nur um dann wieder einzudringen.
Ich kam mit einem erstickten stöhnen, dass ich in ihren Hals presste. Mein ganzer Körper spannte sich an, meine Klit pulsierte, meine Pussy zog sich um Fionas Finger zusammen, und meinen Körper und insbesondere mein Becken durchzog eine Welle von unbeschreiblich intensiven Kribbeln.
Sie hielt mich fest, bewegte ihre Finger langsam weiter in mir, bis ich komplett fertig und erschöpft gegen sie sackte.
Ihre Hand zog sich langsam zurück, sie leckte ihre Finger ab, schmeckte mich, ohne den Blick von mir und meinem Körper zu nehmen. „Süß“, murmelte sie. „Du schmeckst noch besser als ich dachte.“
Ich lag atemlos an ihrer Brust, meine Wangen glühend rot. „Das.. das war..“ Fiona lachte leise und küsste meine Stirn. „Wir können das ja gerne bei dir zu Hause öfters wiederholen.“
Sie zog mich richtig auf ihren Schoß, hielt mich fest, streichelte meinen Rücken unter meinem Shirt. Ich kuschelte mich an sie, mein Gesicht in ihren Hals vergraben, und lächelte müde.
„Du bist verrückt“, flüsterte ich.
Fiona grinste nur: „Und du stehst drauf.“
Der Zug fuhr weiter durch die Nacht, ich saß auf Fionas Schoß und schlief ein vor Erschöpfung..